Freiwillige Feuerwehr
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Neuer Einsatzleitwagen bei Spritzenzehr übergeben

Bei der traditionellen Spritzenzehr der Stadt ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Dissen ein hochmoderner und mit neuester Kommunikationstechnik ausgestatteter Einsatzleitwagen ELW 1 offiziell in Dienst gestellt worden. Bürgermeister Georg Majerski übergab den Fahrzeugschlüssel an Stadtbrandmeister Ulrich Lindhorst mit dem Wunsch für gute Heimkehr von allen Einsätzen.

Nach 31 Jahren hatte der vorhandene Einsatzleitwagen ausgedient und musste aus gutem Grund ersetzt werden, wie Lindhorst erklärte: "Ereignisse der jüngeren Vergangenheit haben eindeutig gezeigt, dass dieses Fahrzeug bei den etwas größeren Schadensfällen unverzichtbar ist",
 
 

Dissens Bürgermeister Georg Majerski (2.v.r.) überreicht Stadtbrandmeister Ulrich Lindhorst den Schlüssel für den neuen ELW 1 im Beisein von Kreisbrandmeister Heiner Prell (l.) und stv. Stadtbrandmeister Hartmut Kleekamp.

sagte er, "nicht umsonst steht in der neuen Feuerwehrverordnung, dass jede Gemeinde einen ELW vorzuhalten hat, um den Einsatz von taktischen Einheiten zu leiten."

Kreisbrandmeister Heiner Prell sah als Mitglied der Dissener Wehr die 100000-Euro-Anschaffung als nicht alltäglichen Vorgang. Es sei eine besondere Leistung, für abwehrenden Brandschutz und Hilfeleistung diese Vorsorge zu erbringen. Jetzt sei der Landkreis Osnabrück am Zuge, denn deren ELW 2 sei zwölf Jahre alt: "Fahrgestell und Aufbau sind noch top", wusste er, "nur zwölf Jahre alte elektronische Mittel zur Informationsverarbeitung und -gewinnung das ist Steinzeit!"

Da müsse der Landkreis viel Geld in die Hand nehmen, um zeitgemäße EDV-Ausstattung zu installieren, kündigte er an. Sein anerkennender Dank galt ausdrücklich dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Hartmut Kleekamp, der übrigens auch den Landkreis beraten habe.


An Kleekamp war es auch, den Gästen im Gerätehaus die Ausstattung des mit grünem Kranz sowie roten und blauen Schleifen dekorierten roten Fahrzeuges per Powerpoint-Vortrag zu erläutern. Vom Fahrgestell des Mercedes Benz Sprinters mit insgesamt sechs Sitzplätzen, dem Ausbau innen und außen, den vier Arbeitsplätzen im Besprechungsraum mit Telefon, Laptop, Übertragung und Auswertung der Wärmebildkamera, den zwei Funkarbeitsplätzen mit PC-Unterstützung, Fax, Drucker und Internetanschluss zeichnete er das eindrucksvolle Bild eines zukunftsorientierten Fahrzeuges für das "Hightech-Unternehmen Feuerwehr".


Text und Fotos: Achim Köpp