Freiwillige Feuerwehr
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Feuerwehr Dissen informierte über
das richtige Verhalten im Brandfall

Wie verhalte ich mich im Brandfall? Um sich über dieses Thema zu informieren, waren auf Initiative der Seniorengemeinschaft 55 plus e. V. am Mittwoch, dem 28. Oktober 2009 etwa 40 Dissenerinnen und Dissener zu Gast bei ihrer Feuerwehr.

In anschaulicher Weise informierten die Feuerwehrleute theoretisch und praktisch über vorbeugende Maßnahmen, lauernde Gefahren sowie die richtige Vorgehensweise im Fall des Falles.

Mit dem Hinweis darauf, dass sich in Deutschland jährlich rd. 200.000 Brände ereignen, bei denen etwa 600 Menschen sterben und über 5.000 verletzt werden, ermutigte Stadtbrandmeister Ulrich Lindhorst die Senioren eingangs dazu, durch ihr Handeln Brände schon im Vorfeld zu verhüten sowie Sach- und Personenschäden bei auftretenden Bränden deutlich zu begrenzen.


Joachim Quander, der in der Feuerwehr Dissen für die Brandschutzerziehung in den Schulen und Kindergärten zuständig ist, übernahm anschließend den Part, das Absetzen eines Notrufes über 112 zu erläutern sowie die verschiedenen Brandklassen und den Einsatz von Feuerlöschern zu erklären.

Informationen von Dominik Beckmann darüber, wie Rauchmelder funktionieren und wo sie am sinnvollsten in der Wohnung angebracht werden, rundeten den theoretischen Teil ab.


Nun ging es an die Praxis. Tief beeindruckt waren die Teilnehmer als brennendes Fett in einem Kochtopf fälschlicherweise mit Wasser gelöscht wurde. Die zwei Meter hohe Stichflamme führte allen die sogenannte Fettexplosion vor Augen, bei der das Wasser schlagartig verdampft, mit dem Fett aus dem Kochtopf herausschleudert und zu schweren Verbrennungen führen kann.

Selbst Hand anlegen konnten die Senioren dann bei der Vorführung von Feuerlöschern. Bei mehreren Versuchen wurden verschiedene Materialien in Brand gesetzt und einige der rüstigen Damen und Herren zeigten, dass sie das zuvor Gelernte in die Tat umsetzen können.


Nach der rund zweistündigen Unterweistung zog der Vorsitzende von 55 plus, Gerhard Lindhorst, ein positives Resümee. Man habe viel Interessantes gehört und könne davon im Alltag bestimmt einiges umsetzen. Er kündigte an, dass man die Veranstaltung in einiger Zeit sicherlich wiederholen werde.


[ul]

Fotos: Ulrich Lindhorst